Der anstehende TÜV-Check stellt oft eine große Herausforderung für Autofahrer dar. Die neuesten Prüfberichte zeigen, dass über 21 Prozent der Fahrzeuge aufgrund erheblicher Mängel durchfallen. Viele dieser Probleme sind vermeidbar, wenn man sich im Vorfeld ausreichend informiert und vorbereitet. TÜV-Experten haben die häufigsten Ursachen für das Nichtbestehen identifiziert. In diesem Zusammenhang sind insbesondere fünf Mängel hervorzuheben, die fast jedes Auto beim nächsten Check teuer zu stehen kommen könnten.
Warum Bremsprobleme unverzeihlich sind
Ein häufiges Mangel, der immer wieder zur Nichtübereinstimmung führt, sind Bremsen. Abgenutzte Bremsbeläge oder undichte Bremsleitungen sind nicht nur ärgerlich, sondern auch extrem gefährlich. Sie können die Bremsleistung drastisch beeinträchtigen, was im schlimmsten Fall zu schwerwiegenden Unfällen führen kann. Aus diesem Grund sollten Autofahrer regelmäßig den Zustand der Bremsen überprüfen lassen, besonders vor der Hauptuntersuchung.
Richtige Pflege der Bremsen
Es ist ratsam, Bremsbeläge alle 10.000 bis 15.000 Kilometer zu überprüfen und regelmäßig zu ersetzen. Ein Protokoll über frühere Wartungsarbeiten kann ebenfalls hilfreich sein, um das Vertrauen in die Funktionalität der Bremsen sicherzustellen.
Das Licht ist entscheidend für die Sichtbarkeit
Ein weiteres häufiges Problem sind defekte Beleuchtungssysteme. Scheinwerfer, Rücklichter oder Blinker müssen einwandfrei funktionieren. Bei Dunkelheit oder schlechten Wetterbedingungen kann eine defekte Beleuchtung fatal sein. Ein kaputter Scheinwerfer gefährdet nicht nur die eigene Sicherheit, sondern stellt auch ein Risiko für andere Verkehrsteilnehmer dar.
Beleuchtungssysteme rechtzeitig prüfen
Vor dem TÜV sollte die Beleuchtung des Fahrzeugs gründlich getestet werden. Es empfiehlt sich, alle Lichter einzeln zu kontrollieren und defekte Glühbirnen umgehend zu ersetzen. Der Austausch kostet in der Regel nicht viel, verhindert jedoch kostspielige Nachprüfungen.
Reifen – Die Basis sicherer Fahrt
Abgefahrene oder beschädigte Reifen sind ein weiterer häufiger Grund für das Scheitern beim TÜV. Eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm ist gesetzlich vorgeschrieben, doch bereits ab einer Tiefe von 3 mm wird der Bremsweg deutlich länger. Risse und andere Beschädigungen an Reifen können im schlimmsten Fall zu Reifenplatzern führen, was fatale Folgen haben kann.
Reifenkontrolle für Sicherheit
Autofahrer sollten vor dem TÜV-Termin regelmäßig die Profiltiefe und den Zustand ihrer Reifen kontrollieren. In Fachwerkstätten lassen sich Risse und andere Probleme professionell überprüfen und beheben.
Abgaswerte – Ein umweltrelevantes Thema
Ein weiteres zentrales Prüfgebiet sind die Abgaswerte. Fahrzeuge, die die Grenzwerte überschreiten oder sichtbar Rauch ausstoßen, fallen durch. Modernste Technologien in älteren Fahrzeugen können oft Probleme verursachen, die zu erhöhten Emissionen führen.
Vorbereitung auf die Abgasuntersuchung
Eine regelmäßige Wartung des Abgassystems kann Probleme frühzeitig erkennen. Es ist ratsam, den Zustand des Katalysators und der Abgasanlage regelmäßig zu überprüfen, um sicherzustellen, dass alle Werte im erlaubten Bereich liegen.
Die Bedeutung von funktionierenden Sicherheitsgurten
Zu guter Letzt werden auch die Sicherheitsgurte geprüft. Defekte Gurte oder fehlende Sicherheitsvorrichtungen führen ebenfalls zum Durchfallen beim TÜV. Diese Systeme sind entscheidend für den Schutz der Insassen im Falle eines Unfalls.
Regelmäßige Inspektion der Sicherheitsvorrichtungen
Alle Gurte sollten auf sichtbare Schäden und Funktionstüchtigkeit überprüft werden. Eine kurze Inspektion kann hier die Sicherheit erheblich erhöhen und das Risiko eines Durchfallens beim TÜV verhindern.
- Bremsen: Abgenutzte Bremsbeläge und undichte Leitungen prüfen.
- Beleuchtung: Alle Lichter vor der Prüfung kontrollieren.
- Reifen: Profiltiefen und Schäden rechtzeitig identifizieren.
- Abgaswerte: Emissionen regelmäßig testen lassen.
- Sicherheitsgurte: Funktionsweise und Zustände der Gurte überprüfen.